Wir sind frei, die Welt zu verändern
Hannah Arendts Lektionen in Liebe und Ungehorsam
Zusammenfassung
Dieses Buch bringt uns die Hannah Arendt nahe, die wir für das 21. Jahrhundert brauchen. Es erzählt, wie die charismatische Philosophin zu ihrem eigenen, sehr besonderen Denken kam – und erklärt, wie wir denken sollten, wenn unsere Politik aus den Fugen gerät. Mit Leidenschaft und brillanter Expertise beleuchtet Lyndsey Stonebridge Arendts Leben und Werk, bringt sie in einen Dialog mit unserer unruhigen Gegenwart – und fordert uns dazu auf, wie Hannah Arendt zu denken: unerschütterlich, liebevoll und trotzig. Die Umwälzungen unserer heutigen Zeit wären Hannah Arendt nur allzu vertraut gewesen. Tyrannei, Rassismus, postfaktische Politik, Verschwörungstheorien, Massenmigration, die Banalität des Bösen: Alles hat sie erlebt. Arendt wurde zu Beginn des letzten Jahrhunderts geboren und floh aus dem faschistischen Europa, um sich in Amerika ein neues Leben aufzubauen. Dort wurde sie zu einer der einflussreichsten – und umstrittensten – öffentlichen Intellektuellen der Welt. Sie schrieb über Macht und Terror, Exil und Liebe, aber vor allem über die Freiheit. Fragen und Denken – darin bestand ihre erste Verteidigung gegen jede Form der Tyrannei, der sie eine Politik der menschlichen Pluralität und Spontaneität entgegensetzte. Die Welt zu lieben, so lehrt uns Arendt, bedeutet, den Mut zu finden, sie zu schützen.
Schlagworte
Gegenwart Hannah Arendt Leben 20. Jahrhundert Banalität des Bösen Exil Liebe Freiheit Macht Massenmigration Philosophin Pluralität Politik Politische Philosophie postfaktische Politik Rassismus Spontaneität Terror Tyrannei Verschwörungstheorie Werk- 49–78 2. Wie man denkt 49–78
- 113–138 4. Wie man liebt 113–138
- 169–200 6. Wie man nicht denkt 169–200
- 287–308 10. Was ist Freiheit? 287–308
- 309–316 Das Hannah-Arendt-Haus 309–316
- 317–318 Danksagung 317–318
- 322–336 Anmerkungen 322–336
- 337–338 Abbildungsnachweis 337–338
- 339–351 Register 339–351
- 352–352 Zum Buch 352–352